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Wie Sie zu Eingang schon feststellen durften, heiße ich Lothar Heising und bin am 21. September vor vielen, vielen Jahren geboren. Ich wohne seit 1980 in Lingen (Ems), meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in Schapen, einem überschaubaren Dorf in der Nähe.

Neben der Schule und in den Ferien habe ich gejobbt, zuerst für 2,50 DM pro Stunde in einer Fleischerei beim Verpacken und Versenden von Krakauern. Dieser ständige Geruch hat dazu geführt, dass ich rund 30 Jahre keine Krakauer mehr angerührt habe. Später habe ich für 5,- DM (also als Großverdiener) in einer Molkerei mit Mühle gearbeitet, und das alles mit dem Ziel, mir irgendwann ein Schlagzeug zuzulegen. Einige durchgedroschene Waschmitteltrommeln später war es dann soweit und ein Hoshino (später Tama) in “redwaved” zog bei mir ein, sehr zur Freude meiner Nachbarn, die fortan ca. 3 Stunden täglichen Übens ertragen durften. Aber es sollte sich lohnen, denn nur 9 Monate nach dem Kauf stand das Drumset auf diversen Bühnen des Münster-, Osnabrücker und des Emslandes. Weil ich aber noch nicht volljährig und im Besitz eines Führerscheins war, durfte/musste mich mein Vater mit seinem Käfer zu den Auftritten fahren und nachts wieder abholen. Danke, Papa!

Einmal Musiker, immer Musiker!

Und so habe ich insgesamt 25 Jahre auf Norddeutschlands Bühnen herumgetrommelt und könnte mehrbändige Bücher darüber schreiben, was man auf und hinter der Bühne so erleben kann, wenn man will. Aber es gibt sicher einige, die mich verklagen oder töten würden, wenn ich die Stories veröffentlichen würde. Also lass ich´s!

Heartbeats

Nicht erst seit gestern ist bekannt, dass man - wenn man nicht gerade zur nationalen oder internationalen Spitzengruppe gehört - im Musikbusiness nicht reich werden kann. Und dieser alten Weisheit habe ich mich schon in jungen Jahren gebeugt und nach dem Abitur und dem Dienst in wenig kleidsamem Oliv ein FH-Studium zum Diplom-Rechtspfleger durchlaufen, das seit 1980 meine Familie und mich ernährt.

Apropos “meine Familie und mich”:

Ich bin seit 1986 verheiratet mit meiner Frau Astrid. Sie leitet die Lingener Filiale von MWO Jeans & Fashion und steckt so viel Zeit in ihren Job, dass die Küche meistens kalt bleiben muss.

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Haus

Damit wir nicht unter Brücken schlafen müssen, haben wir uns ein Häuschen gebaut, das uns ausreichenden Schutz vor Nässe und Kälte bietet.

Unsere Kinder sind inzwischen erwachsen (jedenfalls vom Alter her) und haben das Haus verlassen, bevor wir einen Privatsender um Hilfe bitten mussten! Danke für die wiedererlangte Ruhe!

Und wenn jetzt noch jemand Lust hat, sich meine heißgeliebten Fortbewegungsmittel anzusehen, reicht ein Klick auf das Auto!

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